Wo und wie zu fahren?
SICHERHEIT DER FAHRT
Vor der Fahrt lesen Sie sich bitte aufmerksam das Kapitel "Service" durch. Darin ist beschrieben, wie sich auf eine sichere Fahrt mit dem Runbike vorbereiten.
- Eine Fahrt mit Schutzhelm, der den Sicherheitsnormen entspricht, ist erforderlich
- Ein Wadenschutz ist von Vorteil – er schützt vor einer Verletzung durch das Hinterrad
- Für Anfänger empfehlen wir Fingerhandschuhe und eine Wirbelsäulenschutzeinrichtung
RICHTIGE POSITION BEI DER FAHRT AUF DEM RUNBIKE UND MÖGLICHE FEHLER
Hände
Wechseln Sie die Griffpositionen während der Fahrt, ein Griff an die Hörner ist für eine aufrechte Haltung und für die Aktivierung der vorderen und hinteren Muskelpartien von Vorteil.
Schwerpunkt des Körpers
Der Körperschwerpunkt ändert sich in Abhängigkeit von der Neigung des Geländes. Auf ebener Strecke liegt der Schwerpunkt überwiegend zwischen dem Hinterrad und dem Vorderrad, jedoch mehr zum vorderen Rad – Anfänger können mehr Gewicht auf die Hände verlagern, um eine Schwerpunktverlagerung hinter das Hinterrad mit nachfolgender Hebung des Vorderrads und einem Sturz über das Hinterrad zu verhindern.
WIE SOLL MAN AUF DEM RUNBIKE FAHREN
Anfänger sollten sich zunächst bei einer langsamen Fahrt mit dem Runbike vertraut machen um unnütze Stürze zu vermeiden. Da jedoch bei höheren Geschwindigkeiten die Stabilität des Rades größer ist, kann sich bei ihnen möglicherweise eine Tendenz zur schnellen Fahrt entwickeln. Auch wenn es für Sie scheinbar einfacher ist schneller als langsam zu fahren, können hohe Geschwindigkeiten auch gefährlich sein. Deshalb sollten sie sich anfangs auf eine mäßige Fahrt beschränken. Anfänger soll zunächst das Anfahren und Bremsen auf ebener Strecke üben.
ANFAHREN
Drehen sie das Pedal auf der Seite an der Sie bevorzugt einsteigen nach unten. Ergreifen Sie den Lenker und stellen Sie Ihr Bein auf das untere Pedal. Dann stoßen Sie sich mit dem anderen Bein ab, schwingen es über das Hinterrad und setzen den Fuß auf das andere Pedal. Nun können Sie anfangen zu treten.
VORSICHT beim Anfahren mit Pedalen auf gleicher Höhe – es besteht das Risiko eines Sturzes auf den Rücken!
BREMSEN
Die Pedale sind in vertikaler Position – ein Fuß unten und der andere oben; je schneller Sie fahren, desto weiter verschiebt sich ihr Körperschwerpunkt nach hinten. Die Hand an der Bremse ist vorbereitet; Bremsen sie zuerst leicht, dann stärker. Bei starkem und abruptem Bremsen besteht die Gefahr eines Sturzes über das Vorderrad.
FAHRT OHNE TRETEN
Im so genannten Leerlauf ist es sinnvoll das mit dem Eigengewicht belastete Bein zu wechseln. Es sollte nicht nur das von sich aus stärkere Bein der “Schokoladenseite“ benutzt werden.
ÄNDERUNG DER GRIFFE
Wechseln Sie während der Fahrt die Griffpositionen und nutzen Sie sowohl den Lenker als auch die Hörner. Für Anfänger ist es sinnvoll sich zunächst mit dem Griff direkt am Lenker vertraut zu machen und später mit mehr Sicherheit anzufangen die Griffe zu wechseln. Für eine Fahrt in aufrechter Position und einer damit verbundenen Muskelaktivierung im Schulterblatt- und Rückenmuskelgebiet ist der Griff an die Hörner von Vorteil.
KURVEN
In schnelleren Kurven sollten Sie sich in die Kurve legen, übertragen Sie ihr Gewicht auf die Linie der Radachse.
FAHRT BERGAB
Der Körperschwerpunkt ist mehr über dem Hinterrad; je größer die Neigung, desto weiter verschiebt sich der Schwerpunkt nach hinten.
FAHRT BERGAUF
Der Schwerpunkt verschiebt sich erheblich in Richtung des Vorderrads; je schneller Sie fahren möchten, desto mehr Druck lösen Sie mit den Oberarmen und Händen am Lenker aus. Wenn Sie die Hörner nutzen, ziehen Sie die Hörner auf der einen Seite des Lenkers zum Körper und treten Sie an das Pedal der gegenüberliegenden Seite durch. Während der Fahrt bergauf nutzen Sie die Energie und das Gewicht Ihres ganzen Körpers zum Treten, indem Sie Ihr Gewicht auf das jeweils tretende Bein verlagern.
SCHALTEN
Es gibt niedrige und hohe Gänge. Lernen Sie zunächst auf ebener Strecke in höhere Gänge zu schalten, an einem Berg schalten Sie in niedrigere Gänge.
HINDERNISSE
Eine Fahrt mit Hindernissen schaffen nur sehr erfahrene Fahrer, schon ein gewöhnlicher Bordstein oder ein Tannenzapfen können Sie schon aus der Balance bringen! Das Runbike ist kein Fahrrad und auch seine Fahreigenschaften unterscheiden sich teilweise stark von denen eines gewöhnlichen Rades. Um ein Hindernis zu überfahren oder bei einem Übergang von einer harten auf eine weichere Oberfläche verlagern Sie Ihr Gewicht leicht auf das Hinterrad, um das Vorderrad zu entlasten und somit den Übergang zu erleichtern. Umfahren Sie Schlaglöcher um Stürze durch eine Gewichtsverlagerung auf das Vorderrad zu vermeiden.
WO FÄHRT MAN MIT DEM RUNBIKE?
- Auf Radwegen
- auf Wegen mit ebener Oberfläche
- als schwierigere Variante auf gepflasterten Wegen
- auf befestigten Wegen im Gelände cycle trails
RUNBIKE IST NICHT FÜR DIE BENUTZUNG IM ÖFFENTLICHEN STRASSENVERKEHR BESTIMMT.


















